Mercedes GLK Webspecial

Für das Webspecial zum Mercedes GLK habe ich im Auftrag der Netz-Etage das serverseitige Backend sowie interne Reportingfunktionalität entwickelt. Als Technologie kam das Python Webframework Django zum Einsatz. Die Anbindung an das von den Powerflashern erstellte Flash Frontend wurde mit PyAMF realisiert. Die dafür verwendete API wurde zusammen mit den Powerflashern und Jung von Matt/next entworfen.


KME Gabelstaplerwaage

Ein bestehendes System zum Wiegen auf Gabelstaplern sollte durch eine moderne Lösung ersetzt werden. Das bestehende System verwendete fehleranfällige Speicherkarten, die manuell vom Gabelstapler zu einem mit dem Unternehmensnetzwerk verbundenen PC getragen werden mussten. Für die neue Lösung entschied sich KME zusammen mit der Höfelmeyer Waagen GmbH für den Industrie-PC TRM920, auf dem Linux zum Einsatz kommt. Dieser wurde über WLAN an einen Server angebunden, der die übertragenen Daten in einer Oracle Datenbank speichert.

Meine Aufgaben bestanden in der Entwicklung des Clients und des Servers, sowie in der Begleitung von Tests und Inbetriebnahme beim Kunden. Der Client ist eine C++ Anwendung mit einer FLTK Oberfläche und einer SQLite Datenbank, in der die Messdaten zwischengespeichert werden. Der Server wurde als Windows Service in C# realisiert. Außerdem habe ich eine .NET Anwendung mit Windows Forms Oberfläche implementiert, die als Frontend für die Oracle Datenbank dient.

Zur Bestimmung des Gewichts auf dem Gabelstapler kommt ein Drucksensor der Firma Kobold zum Einsatz. Um den Client besser testen zu können habe ich einen Simulator für den Drucksensor geschrieben, der es ermöglicht zuvor am Gabelstapler aufgezeichnete Wiegevorgänge abzuspielen. Der Quellcode ist unter einer Open Source Lizenz verfügbar.


Anbindung von Adobe Flash an CAN-Bus Hardware

Die Software wurde im Auftrag der AMAZONE-Werke erstellt, die seit über 125 Jahren innovative Landmaschinen entwickelt. Aufgabe war, für eine Messepräsentation eine Flash-Animation an eine über CAN-Bus gesteuerte Hardware anzubinden. Bei der Hardware handelte es sich um den Spezialcomputer Amatron+, der entwickelt wurde um als maschinenübergreifendes Bedienterminal zu fungieren.

Die Flash-Animation diente zur Visualisierung der Funktionsweise des GPS-Switch Systems, dessen Einsatz bei Feldspritzen und Düngerstreuern automatisch für eine gleichmäßige Verteilung sorgt.


Zusätzlich zu der Animation sollten jedoch auch die Spritzen und Streuer auf dem Messestand präsentiert und synchron zum Flash gesteuert werden. Zur Anbindung des PC auf dem die Animation läuft, an den CAN-Bus über den die Maschinen erreichbar sind, wurde ein konventioneller USB/CAN-Bus Adapter verwendet. Da dessen Treiber jedoch nicht direkt aus Flash ansprechbar ist, musste ein anderer Weg gefunden werden.

In enger Zusammenarbeit mit den Technikern der AMAZONE-Werke wurden die Anforderungen an eine Steuersoftware erarbeitet. Als Bindeglied zwischen Flash und CAN-Bus wurde das HTTP Protokoll gewählt. Da die Flash Laufzeitumgebung bereits Unterstützung für HTTP enthält waren lediglich einige HTTP GET Abfrage an den richtigen Positionen im Flashfilm nötig. Beantwortet wurden diese Anfragen von einer für diesen Zweck entwickelten Serversoftware, deren Aufgabe es war die GET Parameter der URL in Steuernachrichten für das CAN-Bus Interface umzusetzen.

Bei Interesse können Sie hier Einblick in den Quellcode des Servers nehmen.